Hitzefolgen im Bahnbau

Auch die Bahninfrastruktur steht bei Hitze unter Druck. Schienen nehmen hohe Längsdruckkräfte auf, technische Anlagen erreichen höhere Betriebstemperaturen, Böschungen trocknen aus und bei gestörter Nachspannung kann sich die Fahrdrahtlage verändern.

Wie können wir das Netz besser auf kommende Hitzewellen vorbereiten?

In unserer Übersicht zeigen wir vier typische Hitzefolgen im Bahnbau und die passenden technischen Maßnahmen.

Denn widerstandsfähige Infrastruktur entsteht nicht erst im Störungsfall. Sie beginnt bei Planung, Bau, Wartung und einer vorausschauenden Bauüberwachung.

 

Hitzewellen bringen nicht nur Menschen und Natur an ihre Grenzen. Sie belasten auch die Infrastruktur, auf die wir täglich angewiesen sind.

Die vergangene Woche hat das deutlich gezeigt. Über 40 Grad, ein Hitzestorno im Fernverkehr und Hitzeschäden im Leipziger Straßenbahnnetz.

Dort lief Fugenmasse durch die hohen Temperaturen in Weichen und Schienen und verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb war zeitweise nicht möglich.

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