Was heute meist elektrisch und aus der Ferne gesteuert wird, geschah hier direkt am Gleis.
Der Handstellbock überträgt die Bewegung über ein Gestänge auf die Weichenzungen. Das Stellgewicht erleichtert das Umstellen und hält die Weiche sicher in ihrer jeweiligen Endlage.
Solche mechanischen Handstellvorrichtungen wurden über Jahrzehnte eingesetzt und auch bei der Deutschen Reichsbahn der DDR genutzt. Heute sind sie nur noch vereinzelt zu finden, vor allem auf Nebenbahnen, Anschlussbahnen und Museumsbahnen.
Ein Stück robuster Eisenbahntechnik, bei dem jede Bewegung sichtbar und unmittelbar nachvollziehbar ist.